Historie

Von der ersten Idee bis zur Serienproduktion

Entdecken Sie die chronologische Entwicklung des Zeppelin NT Projektes:

Dezember 2009

Die ZLT schließt das Projekt PROKNOS (PROzessgestaltung für werkstoffhybride KNOtenStrukturen) erfolgreich ab. PROKNOS ist ein Kooperationsprojekt mit der TU München, bei dem Klebetechnik auf ihre Einsetzbarkeit als Schweißersatz untersucht wird. Anwendbar ist eine solche Technologie bei den bisher geschweißten Aluminium-Längsträgern der Zeppelin-Innenstruktur, wo sie künftig zu erhöhter Lebensdauer von Verbindungsstellen, vor allem aber auch zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung führen kann.
 

Juni 2009

Am 18. Juni feiert das neue Fluggastgebäude der DZR sein Richtfest. Der Neubau, der neben Check-In und Passagierempfang auch ein neues Restaurant mit Lounge-Bereich beherbergt, ersetzt das bisherige Passagierzelt. Die Gäste können von hier direkt auf das Flugfeld des Zeppelin NT blicken und eine besondere Atmosphäre genießen.

November 2008

Der Zeppelin NT mit der Werknummer 4 wird in den USA auf den Namen „Eureka“ getauft.
 

Oktober 2008

Bereits zum zweiten Mal nutzen Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich vom 17. Oktober bis zum 8. November die einzigartigen Flugeigenschaften des Zeppelin NT zur Atmosphärenforschung. Dafür wurde das Luftschiff wieder mit hochmodernen Messgeräten ausgestattet.

Der Zeppelin NT erreicht nach vierwöchiger Reise am 29. Oktober sein Ziel Moffett Field. Unvergesslich bleibt der dortige Erstflug über die Golden Gate Bridge in San Francisco, welcher ein neues Kapitel der internationalen Luftschifffahrt eröffnet.
 

September 2008

Der 4. Zeppelin NT startet am 27. September von Hamburg aus zu seinem neuen Einsatzort in den USA.
Der Zeppelin NT wird per Dockschiff nach Beaumont/Texas transportiert. Die restliche Strecke zum neuen Heimatstandort in Moffett Field/Kalifornien legt der Zeppelin NT fliegend zurück. Von dort bietet die Betreibergesellschaft „Airship Ventures“ Passagierflüge über San Francisco und Umgebung an.
 

Juli 2008

In den Farben der Brauerei „Stella Artois“ fliegt der 4. Zeppelin NT vom 10. Juli bis zum 21. August Rundflüge über London. Eine Premiere: Es handelt sich hierbei um den ersten kommerziellen Luftschiffeinsatz in der britischen Hauptstadt. Es ist gleichzeitig aber auch der letzte Einsatz der „Nummer 4“ für die DZR. Im September findet die Überführung nach Amerika statt, wodurch der kurzzeitig praktizierte „Zweischiffbetrieb“ endet.
 

Mai 2008

Der österreichische Weltklasse-Gleitschirmpilot „Mad“ Mike Küng springt am 25. Mai in einer spektakulären Aktion als erster Mensch aus einem fliegenden Zeppelin NT. Küng springt vom Luftschiff in einen Sportwagen, der auf einem Passagierboot positioniert ist. Mit dieser Aktion im Lindauer Hafen erweitert der Höhenweltrekordhalter seine beeindruckende Rekordliste.

Ein langer Prozess wird erfolgreich abgeschlossen. Am 29. Mai erteilt die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration, kurz FAA, das Zertifikat für die Zulassung des Zeppelin NT in den USA. Damit besitzt der Zeppelin NT die drei wichtigsten Musterzulassungen der Welt: EASA, FAA, JACB.

Der 4. Zeppelin NT startet nach mehr als einem Jahr Bauzeit am 21. Mai zu seinem Jungfernflug. Mit der Werknummer 4 gelang es den ZLT Ingenieuren das Gesamtgewicht um 200 kg zu reduzieren. Zudem verfügt der jüngste Zeppelin über weiter verbesserte Flugeigenschaften und Leistungswerte.

Am 9. Mai unterzeichnet das amerikanische Unternehmen „Airship Ventures“ den Kaufvertrag für das 4. Luftschiff des Typs Zeppelin NT. Zu diesem Zeitpunkt ist das Luftschiff noch nicht fertig gestellt. Nach der Auslieferung wird der Zeppelin NT in San Francisco zu Werbe- und Passagier-Flügen eingesetzt werden.

September 2007

Der in Botswana seit 2005 zur Diamantensuche eingesetzte Zeppelin NT wird am 20. September am Boden verankert durch eine Windhose stark beschädigt. Dabei wird ein Crew-Mitglied leicht verletzt. Die Instandsetzung erweist sich als unwirtschaftlich, da es sich um den Prototyp des Zeppelin NT handelt. Das Luftschiff wird in Botswana demontiert, einzelne Teile werden zurück nach Friedrichshafen überführt.
 

Juli 2007

Der in Japan stationierte und von der Nippon Airship Corporation (NAC) betriebene Zeppelin NT (ehemals „Bodensee“) erhält am 3. Juli die japanische Passagierzulassung. Zu den bisherigen Aufgabenbereichen Bannerwerbung und Sondermissionen kommt so für NAC der Passagierbetrieb hinzu. Dafür bildet die DZR zusätzlich je drei Piloten und Mechaniker für NAC aus.

Im Sommer 2007 führt das „Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre“ des Forschungszentrums Jülich klimatologische Messflüge in der unteren planetarischen Grenzschicht durch. Eigens hierfür wird erstmals eine Topplattform für den Zeppelin NT 07 angefertigt.
 

April 2007

Dieses Jahr wird die 2.600 m² große Hülle erstmals als Kunstobjekt gestaltet. Von April bis Mitte August 2007 wird der Zeppelin NT 07 von dem weltbekannten Künstler Stefan Szczesny in ein Gesamtkunstwerk verwandelt. Das Motto dieses Projektes in Zusammenarbeit mit der Insel Mainau: Ein Traum vom irdischen Paradies.

August 2006

Nach fünf Jahren Passagierbetrieb hat die Deutsche Zeppelin-Reederei bereits mehr als 55.000 Passagiere befördert.
 

Juni 2006

Der Zeppelin NT 07 wird während der Fußballweltmeisterschaft an den Kölner Spieltagen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zur Erfassung und Verarbeitung von Verkehrsdaten eingesetzt.
 

Januar 2006

Baufreigabe für weiteren Zeppelin NT 07 in Friedrichshafen. Das 4. Luftschiff soll ab der Flugsaison 2008 kommerziell betrieben werden.

August 2005

Der Zeppelin NT 07 wird am Weltjugendtag 2005 in Köln für die Verkehrsüberwachung in Zusammenarbeit mit dem DLR und der Polizei Köln eingesetzt.

Auf dem Know-how des Zeppelin NT und der im Cargolifter-Programm erarbeiteten Forschungsunterlagen wird ein nationaler Forschungsverbund unter Einbeziehung von Universitäten und Forschungseinrichtungen mit regionalen Schwerpunkten in Baden-Württemberg und Brandenburg aufgebaut.
 

Juli 2005

DeBeers und das Unternehmen Zeppelin Luftschifftechnik unterzeichnen für ein zweijähriges Diamanten-Projekt in Afrika das Abkommen „Diamanten für die Entwicklung Afrikas“. Mit den Einnahmen werden Programme zur Schaffung wichtiger Sozialleistungen wie Gesundheitsvorsorge und Transport- und Bildungseinrichtungen unterstützt.

Der hessische Privatsender HIT RADIO FFH gewinnt unter Einsatz des Zeppelin NT 07 den „Oscar für Radiosender“. Im September ist der FFH-HIT-Zeppelin mit 50.000 Hits an Bord über Hessen geflogen.
 

Juni 2005

Der Zeppelin NT 07 begleitet für den Werbekunden MasterCard den ConfederationCup 2005. Mit den am Luftschiff angebrachten Kameras werden die Spiele für die Zuschauer in „High Definition“ Qualität aufgezeichnet und übertragen.

Die Sofema Groupe rüstet den Zeppelin NT 07 anlässlich der Luftfahrt Messe in „Le Bourget“ mit einem Beobachtungssystem der Firma „Wescam“ aus und chartert ihn u. a. für 2 Wochen zu Demonstrationszwecken in Paris.
 

Januar 2005

Am 14. Januar startet der an die japanische Nippon Airship Corporation verkaufte Zeppelin NT 07 in der Hafenstadt Kobe zu seinem ersten Flug in Fernost.

November 2004

Ende November endet die Flugsaison 2004. Bis zu diesem Zeitpunkt sind insgesamt 39.000 Passagiere mit dem Zeppelin NT 07 geflogen.
 

September 2004

Im Auftrag des hessischen Radiosenders Hitradio FFH schwebt der Zeppelin NT 07 fast zwei Monate über sieben Städten in Hessen und sorgt mit Passagierflügen und Events am Boden für Aufsehen.
 

Juni 2004

Unter großem Medieninteresse und im Beisein zahlreicher Prominenz aus allen Bereichen der Gesellschaft wird das Luftschiff am 12. Juni im Rahmen eines Festaktes an die Nippon Airship Corporation übergeben.
 

Mai 2004

Im Auftrag der BMW AG startet der Zeppelin NT 07 zu einer zweimonatigen Werbetour durch Osteuropa. Mit der größten fliegenden Werbefläche der Welt soll die Markteinführung der Einser-Reihe von BMW unter anderem in der Slowakei, Rumänien, Kroatien, in Slowenien, Türkei, Bulgarien, Ungarn und Rumänien bekannt gemacht werden.
 

März 2004

Die Deutsche Zeppelin-Reederei bildet die Ground Crew und die Piloten der Nippon Airship Corporation für den Betrieb des Luftschiffs in Japan aus.

Die Deutsche Zeppelin-Reederei erhält als erstes Unternehmen der Welt die Zulassung als Flugschule für Luftschiffe.

Die ZLT verkauft einen Zeppelin NT 07 an den japanische Luftschiffbetreiber Nippon Airship Corporation. Am 2. März wird der Kaufvertrag in Friedrichshafen unterzeichnet.

Dezember 2003

Am 7. Dezember endet die Flugsaison 2003. Mehr als 17.000 Passagiere sind in diesem Jahr mit den modernsten Luftschiffen der Welt geflogen. Davon 11.000 am Bodensee und 6.000 auf einer deutschlandweiten Tour.
 

Oktober 2003

Die Deutsche Zeppelin-Reederei erweitert den Flugplan um drei neue Destinationen. Neben Ravensburg und Salem wird auch das Märchenschloss Neuschwanstein in den Flugplan aufgenommen.
 

September 2003

Während des Oktoberfestes fliegt der Zeppelin über die bayerische Landeshauptstadt München. 700 Passagiere lassen sich die Möglichkeit nicht entgehen, mit dem Zeppelin über das größte Volksfest der Welt zu schweben.
 

Juli 2003

90 Jahre nach der ersten kaiserlichen Luftschiffparade kehrt der Zeppelin NT 07 nach Bad Homburg zurück. Vom Kronenhof aus fliegen rund 1300 Passagiere mit dem Luftschiff.
 

Juni 2003

Der Zeppelin NT 07 kommt zum ersten Mal nach Thüringen. Während des „Tages der Umwelt“ bei der Wismut GmbH in Gera fliegen an einem Wochenende mehr als 400 Passagiere.
 

Mai 2003

Der Zeppelin NT 07 erhält die Zulassung für Nachtflüge unter Sichtflugregelung.
 

April 2003

Der Zeppelin „Bodensee“ bietet zum ersten Mal Rundflüge von Freiburg aus an. Mehr als 1000 Fluggäste können innerhalb von drei Wochen an Bord begrüßt werden.
 

März 2003

Die Saison 2003 wird erstmalig mit zwei für den kommerziellen Flugbetrieb zugelassenen Zeppelinen eröffnet.
 

Februar 2003

Das zweite Serienluftschiff startet am 8. Februar zu seinem Erstflug.

August 2002

Erfolgreiche Einsätze in Berlin und Flüge anlässlich der Bundesgartenschau in Stuttgart bescheren dem Zeppelin NT 07 viel Aufmerksamkeit und führen zu einer großen Nachfrage nach Mitflügen. Bereits ein Jahr nach Aufnahme des Flugbetriebes und nach nur acht Betriebsmonaten kann der 10.000. Passagier an Bord begrüßt werden.
 

Mai 2002

Die „Bodensee“ besucht die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin und verbindet diesen ersten auswärtigen Einsatz mit Passagierflügen ab Berlin Tempelhof über die Bundeshauptstadt.

August 2001

Am 14. August erteilt das Luftfahrtbundesamt der Deutschen Zeppelin-Reederei die Zulassung als Betreibergesellschaft. Damit kann am nächsten Tag der kommerzielle Passagierbetrieb mit einstündigen Rundflügen über den Bodensee aufgenommen werden. Ab jetzt werden täglich bis zu zehn Rundflügen über den östlichen oder westlichen Bodensee angeboten.

Am 10. August wird das erste Serienluftschiff von SKH Carl Herzog von Württemberg unter großem Medieninteresse auf den Namen „Bodensee“ getauft.
 

Juni 2001

Spektakuläre Übergabe von Zeppelin-Sammlerpost aus dem Prototyp des Zeppelin NT 07 „Friedrichshafen“ auf das Passagierschiff „Graf Zeppelin“. Am 2. Juni 2001 wird ungeachtet schlechter Wetterbedingungen mit böigem Wind bis zu 20 Knoten ein Postsack punktgenau auf dem Passagierdeck des Bodensee Motorschiffes abgesetzt.
Die „Friedrichshafen“, der Prototyp des Zeppelin NT 07, nimmt an dem „44. Aerosalon International in Le Bourget“, der größten Luftfahrtmesse der Welt, bei Paris vom 17. –24. Juni teil. Somit kreuzt erstmalig seit Ende der 1920iger Jahre wieder ein Zeppelin über der französischen Metropole.
 

Mai 2001

Am 19. Mai findet ab 10:25 Uhr der Erstflug des zweiten Luftschiffs statt. Die Piloten Fritz Günther und Dominique Manière führen während des rund zweieinhalb Stunden dauernden Werkstattfluges über den Bodensee verschiedene Tests mit dem neuen Zeppelin durch.
 

April 2001

Das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig verleiht dem Zeppelin NT 07 die Musterzulassung. Die feierliche Übergabe findet während der Eröffnung der „AERO 2001“ am 26. April in Friedrichshafen statt. Die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH erhält zusätzlich die Zertifizierung als Luftfahrt-Herstellbetrieb.
 

Januar 2001

Die Deutsche Zeppelin-Reederei wird als Betreibergesellschaft der Zeppelin Luftschifftechnik GmbH gegründet.

Dezember 2000

In rund 220 Flügen hat der Prototyp des Zeppelin NT 07 über 800 Flugstunden erreicht. Das offizielle Testflugprogramm ist erfolgreich abgeschlossen. Die in drei Jahren generierten Flugdaten werden aufgearbeitet.
 

Oktober 2000

Die Zeppelin Luftschifftechnik kurz ZLT strebt als Entwicklungs- und Herstellbetrieb eine Erweiterung ihres Geschäftsfeldes an. Sie wird als Betreibergesellschaft unter dem Namen „Deutsche Zeppelin-Reederei“ (kurz: DZR) die Markteinführung der Zeppeline neuer Technologie aktiv mitgestalten. Die Deutsche Zeppelin-Reederei soll als Kompetenz- und Service-Zentrum rund um das Luftschiff auch den Flugbetrieb und die Pilotenausbildung steuern.
 

August 2000

Der Zeppelin NT 07 kehrt von seiner großen Deutschlandtour zurück. Dabei hat das Luftschiff zwischen dem 13. Juli und den 1. August 2000 erfolgreich Testflüge absolviert und in rund 75 Flugstunden über 3.600 km zurückgelegt. Highlight der Tour war ein Besuch der EXPO in Hannover am 21. Juli. Das Testprogramm umfasste Schallpegelmessungen, Avioniktests, Starts und Landungen, wobei der Zeppelin NT an der Nordseeküste bei Wind bis zu 50 km/h eine hervorragende Manövrierfähigkeit bewies.
 

Juli 2000

Der Prototyp des Zeppelin NT 07 wird anlässlich des 100-jährigen Zeppelin-Jubiläums am 2. Juli von Frau Elisabeth Veil, der Enkelin Graf Zeppelins, auf den Namen „Friedrichshafen“ getauft.
 

Februar 2000

Der Zusammenbau der Tragstruktur für das erste Serienluftschiff ist im Februar 2000 beendet. Im Mai des gleichen Jahres wird die Hülle über die Gerippestruktur aufgezogen.

Oktober 1999

Der Zeppelin NT 07 absolviert seinen bisher längsten Distanzflug von über 680 km. Die Route führt das Schiff in die Schweiz über die Städte Weil am Rhein, Basel, Bern mit Wendepunkt in Neuchatel. Der Flug dient einem guten Zweck; es werden 15 kg Zeppelin-Sammlerpost für das Pestalozzi-Kinderdorf in Wahlwies befördert.
 

Mai 1999

Beginn der Teile-Produktion für das erste Serienluftschiff. Der Erstflug wird Ende des Jahres 2000 erwartet. Die technische Konzeption des Prototyps hat sich gut bewährt und kann ohne größere Modifikationen auf das Serienluftschiff übertragen werden.

August 1998

Am 8. August 1998 erfolgt der erste Fernflug des Zeppelin NT 07 mit Verankerung außerhalb Friedrichshafens. Der Überlandflug führt das Luftschiff über das schweizerische Altenrhein nach Echterdingen bei Stuttgart. Der Zeppelin NT 07 landete auf dem Stuttgarter Flughafen.

September 1997

Rund 30.000 Schaulustige verfolgen den Jungfernflug am 18. September. Der Zeppelin NT 07 löst sich um 18:45 Uhr vom Ankermast vor der Messehalle 10 und landet nach einem 40 minütigen Rundflug vor dem neuen Zeppelin Hangar in Allmannsweiler. Mit 110 m Länge, 69 m Breite und 32 m Höhe ist er die größte Halle Süddeutschlands.

Juli 1996

Der im Bau befindliche Prototyp des LZ N07 wird unter großem Medieninteresse erstmals der Öffentlichkeit und der Presse vorgestellt.

November 1995

Die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH wird als Entwicklungsbetrieb vom Luftfahrtbundesamt in Braunschweig anerkannt.
 

September 1995

Die gemeinsam mit dem Luftfahrtbundesamt erarbeitete Bauvorschrift für Luftschiffe, die mehr als neun Passagiere befördern können, wird freigegeben.

Frühjahr 1994

Die Vorstudien für den Prototyp laufen auf Hochtouren. Die starre 75 m lange und 14 m hohe Struktur wird in der neuen Messehalle 10 montiert. Sie wurde speziell 4 m höher errichtet, als es für den reinen Messebetrieb notwendig gewesen wäre.

September 1993

Die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH (heute ZLT Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co KG) mit Sitz in Friedrichshafen wird gegründet. Sie ist gesellschaftsrechtlich in die Tradition des Zeppelin Luftschiffbaus eingebunden und dient als Entwicklungs- und Produktionsgesellschaft für Zeppeline neuer Technologie. Hauptgesellschafter des Unternehmens sind die Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die ZF Friedrichshafen AG.

Sommer 1991

Von dem Entwicklungsteam werden mehrere Patente weltweit angemeldet. Sie umfassen unter anderem die Dreiecksstruktur des Gerippes, die Anordnung der Triebwerke, die Ausführung der Ballonets und die Kohlefaserträger.
 

März 1991

Der „Proof of concept“ ist fertig gestellt. Das über drei Elektromotoren angetriebene, ferngesteuerte Versuchsmodell von rund 10 m Länge und 20 kg Gewicht beweist schon beim ersten Probeflug hervorragende Flugeigenschaften. Es zeigte, dass das Grundkonzept der starren Struktur und der daran befestigten neuartigen Schwenkpropeller optimale Sicherheit und bisher nie erreichte Manövrierfähigkeit gewährleistet.

 

Dezember 1990

In einer Machbarkeitsstudie und einer Marktstudie werden die technischen Möglichkeiten, der Konstruktionsaufwand und spätere Betrieb moderner Zeppeline beleuchtet. Die erste Matrix zeigt ein Absatzpotenzial in den Einsatzbereichen Tourismus, Werbung und wissenschaftliche Sondermissionen.

Herbst 1988

Es werden erste Überlegungen angestellt, ob eine Wiedergeburt der Zeppeline technisch und marktwirtschaftlich sinnvoll ist. Vor diesem Hintergrund wird die Dokumentation der historischen Zeppelinluftschifffahrt, die sich im Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH befindet, ausgewertet und die Effektivität aktueller Luftschiff-Projekte untersucht.