2011

Dezember 2011

Am Montag, den 12. Dezember 2011 erhält das seit Juli im Bau befindliche Luftschiff, die künftige SN 002R, seine Hülle. Die ZLT Zeppelin Luftschiff GmbH & Co KG zieht die Hülle in mehreren Etappen über die Struktur und befestigt sie im Inneren an der Struktur. Die Hüllenmontage dauert knapp 4 Wochen.
 

November 2011

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und weitere Partner-Institute testen Geräte zur Klimaforschung mit dem Zeppelin NT. Die Tests sind Vorbereitungen für den Einsatz des Zeppelin NT für das EU-Projekt PEGASOS in 2012 und 2013. Das FZJ koordiniert die Messflüge mit dem Luftschiff.
 

August 2011

Am Montag, den 15. August 2011 feiert die Deutsche Zeppelin-Reederei GmbH 10 Jahre Passagierbetrieb mit dem Zeppelin NT. Die DZR wurde seither zum Service- und Kompetenzzentrum rund um den Zeppelin NT ausgebaut. Über 117.500 Passagiere sind bereits mitgeflogen.
 

Juli 2011

Die ZLT baut wieder ein Luftschiff. Es handelt sich hierbei um den Wiederaufbau des Zeppelin NT, der von 2005 bis 2010 in Japan im Betrieb war. Nach umfangreichen Materialprüfungen und konstruktionstechnischer Erneuerungen wurden nun die ersten Teile der Innenstruktur montiert. Der Zeppelin NT behält weiterhin seinen ursprünglichen Taufnamen „Bodensee“.
 

Mai 2011

Die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG landet den größten Auftrag in der Unternehmensgeschichte: Die Goodyear Tire & Rubber Company bestellt 3 neueZeppelin NT vom Modell LZ N07-101. Die Teilefertigung findet in Friedrichshafen statt. Im Goodyear Hangar in Akron, Ohio werden die Luftschiffe dann endmontiert. Anfang 2014 soll der erste Zeppelin NT in Dienst gestellt werden. Neben dem Luftschiffverkauf verständigten sich die Partner auch auf eine enge Kooperation.

Nach Auslieferung des dritten Luftschiffs wird sich die weltweite Präsenz des Zeppelin NT auf 6 Luftschiffe verdoppeln.
 

März 2011

Am 11. März 2011 flog der Zeppelin NT für eine Sondermission nach Paris. Im Auftrag der Gesellschaft Airshipvision sammelte der Zeppelin NT an insgesamt fünf Flugtagen die von der französischen Strahlenschutzbehörde CEA gewünschten Daten zur radiologischen Strahlung in der Hauptstadt. In nur 150 m über dem Grund flog der Zeppelin NT ein geometrisch angelegtes Fluglinienraster. Aus den gesammelten Daten soll eine radiologische Grundkarte erstellt werden, mit Hilfe derer künftig Anomalien im Strahlenhaushalt lokalisiert werden können.